... nachts um halb eins
ham wir spaß und sind fernab von mainz ...
... oder so
nunja ... nach der eigenen kleinen weltreise war vielleicht der post, aber noch lange nicht der tag vorbei. nach kurzer rast mit füße hoch legen, warm trinken und nachbarn dazu bringen rythmische percussions-einlagen zum besten zu geben, gings dann noch mal raus vors loch ... sind ja schließlich nicht zum spaß hier.
Ein paar hochbahn-U-bahnstationen (ja die u-bahn heißt hier wirklich hochbahn) weiter warn wir dann auch schon auf Hamburgs sündiger meile - mit Sonjas gut gemeintem ratschlag "am besten niemanden anrempeln!" Im Gepäck - unterwegs. Herbertstraße haben wir dann aber links liegen lassen damit die liebe Sonja nich alleine irgendwo warten musste und sind direkt durch gestartet zu einem laden mit dem vielversprechenden Namen "99 cent bar" ... die dann einen ganzen unverschämten Euro Eintritt gekostet hat. Dafür gabs dann aber einen lustigen Känguru-Stempel auf den arm. Drinnen gabs dann life-kabarett* durch alle schichten vom feinsten. Es gab einen Silvester stalone imitator für arme, einen Typen der auf den ersten Blick nach ausbeiner aussah allerdings jeden umarmen hat und mit jedem anstoßen wollte. Und dann war da noch der alberne Kerl, der den ganzen Abend nichts besseres zu tun hatte als sich in seine verzweifelte Wut hinein zu steigern dass sein Lieblingslied nicht von der wunsch-musikbox obwohl er doch versucht hatte diese mit einer spende milde zu stimmen. Wir schlossen auf jeden Fall wetten ab wie lang es noch dauern würde ehe er an den falschen gerät und tags drauf mit einer unfreiwilligen plastischen gesichtschirurgischen ambulanten spontanbehandlung wieder aufwacht. hatte er es sich doch offensichtlich zum ziel gesetzt jeden dumm an zu machen der dem Musik-Kästchen zu nahe kam und ihm (oder auch ihr) lautstark verständlich zu machen dass er schließlich fufzich pfennig eingeworfen hätte. Aber wo zahlt man schon nur 1,- € Praxisgebühr ? Von all dem bekam die tanzende Sonja erstaunlicherweise nix mit. Gut ... wohin nun? Ole hatte als nächsten hält sehn veermaster ausgemacht ... echt drolliger shanty-schuppen wo man in kleinem segelbooten sitzen kann ... aber nicht lang denn zwei kurze später mussten wir schon gehn. Nicht weil wir zu betrunken waren und uns daneben benommen haben, sondern weil es ausser uns an dem Abend sonst keiner tat. Schade ... war ich doch gerade in seemannslieder Stimmung. Auf zum nächsten laden. Keine Ahnung mehr wie der hieß, allerdings war es ein sehr feiner Hinterhof-rockschuppen mit live karaoke und guter Stimmung. Da dort nur Leute das Micro in die hand nahmen, die singen und auch noch die texte auswendig konnten haben chrissi und ich uns lieber dir Blamage erspart.
Spät oder besser gesagt früh ins bett, hat man dann den Tag drauf mit auskatern verbracht, ehe es dann gegen 18 Uhr mit dem schiff (!!!) Richtung geburtstagsparty im Museumshafen ging, aber dazu später mehr.
* nein ich hab mich nicht verschrieben
Sonntag, 19. Februar 2012
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